FT 4/26: Direkte Duelle meistern

FT 4/26: Direkte Duelle meistern

Das 1 gegen 1 ist eine der entscheidenden Situationen im Fußball – sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Analysen aus dem nachwuchs- und Leistungsbereichen zeigen immer wieder, dass individuelle Stärken und Schwächen im direkten Duell spielentscheidend sein können. In der April-Ausgabe werden die wichtigsten individualtaktischen Prinzipien und die gruppen- und mannschaftstaktischen Mittel zum Schaffen von 1-gegen-1-Situationen beleuchtet.

Das 1 gegen 1: Spielentscheidend, komplex und trainierbar

1-gegen-1-Duelle treten im Spiel nicht „ab und zu“ auf – sie sind allgegenwärtig und ein probates Mittel, um Dominanz zu erzeugen. Und genau deshalb sind sie für dich als Trainer so wertvoll: Du kannst sie planen. Du kannst sie provozieren. Und du kannst deine Spieler dafür mit hilfreichen Werkzeugen ausstatten. Denn wenn auf engem Raum oder bei hoher Dynamik kein Passfenster offen ist, entscheidet nicht die nächste Kombination, sondern das mutig und entschlossen geführte Duell – in der Offensive, um am Gegenspieler vorbeizukommen, und in der Defensive, um Angriffe zu stoppen. 

Damit aber aus Mut nicht Risiko wird, braucht das 1 gegen 1 klare Leitplanken. Genau hier setzt diese Ausgabe an: Thomas Stillitano zeigt dir, wie du offensive 1-gegen-1-Situationen am Flügel kreierst, die deine Mannschaft anschließend in einen Torerfolg ummünzen kann. Jan Hardelauf bleibt an der Außenlinie, greift sich dort aber den „inversen“ Angreifer heraus – also den, der mit dem stärkeren Fuß ins Zentrum ziehen kann – wie zum Beispiel Michael Olise oder Saïd El Mala. Und Jonas Aulkemeyer beleuchtet die defensive Perspektive und gibt dir klare Hinweise, wie Verteidiger in ihren Duellen nicht nur „löschen“, sondern den Ball aktiv erobern. Zudem greifen Jan Hardelauf und Thomas Stillitano zwei Grundsituationen – 1 gegen 1 frontal und mit Verteidiger im Rücken – auf und zeigen, wie sie in Übungs- und Spielformen trainiert werden können.

Training

Die Young Rebels haben sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, das Training im System Jugendfußball, in dem es an vielen Stellen krankt, besser zu machen. Für Ausbildung statt Selektion, für Spieler- statt Trainerzentrierung, für Partizipation statt autoritärer Struktur.