Mithilfe des Fußballs wächst zusammen, was zusammengehört. Schließlich verbringen unsere kickenden Kinder einen Großteil ihrer Zeit in Schule und Verein. Synergien ergeben sich daraus häufig von selbst, bleiben aber dennoch oft ungenutzt. Der DFB setzt genau dort an und unterstützt Kooperationen: Mit dem Sepp-Herberger-Tag, der reinen Mädchen-Fußball-AG und der Fußball-AG bietet der Verband drei Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.
Welche Angebote und Benefits gibt es?
Ein Sepp-Herberger-Tag ist ein gemeinsames Fußballfest für Grundschulen und lokale Fußballvereine, das von der DFB- Stiftung Sepp Herberger und dem DFB gemeinsam gefördert wird, um die Kooperation zwischen Schulen und Vereinen zu stärken und Kinder für den Fußball zu begeistern – mit kleinen Fußballspielen, kreativen Elementen und Mitmach-Stationen.
Das DFB-Fußball-Abzeichen ist ein Individual-Wettbewerb für alle Altersgruppen, bei dem technische Fähigkeiten wie Dribbeln, Passen und Torschuss in fünf Stationen getestet werden. Die Teilnehmer können Bronze-, Silber- oder Gold-Urkunden erringen.
Der DFB unterstützt Vereine und Schulen je nach Art der Zusammenarbeit mit Ball- und Minitor-Sets oder Materialpaketen. Die ersten 200 Sepp-Herberger-Tage werden mit 200 Euro gefördert. Die Sepp-Herberger-Stiftung und der DFB stellen darüber hinaus sämtliche Medaillen, Urkunden, Flyer und Abzeichen.
Drei Best-Practice-Beispiele für gelungene Kooperationen
Sepp-Herberger-Tag
In der Korbball-Hochburg Unterfranken treibt der 1. FC Schweinfurt die Mädchenförderung voran und nutzt dafür vor allem die örtlichen Schulen. „Wir kombinieren Sepp-Herberger-Tage mit dem Fußballabzeichen und haben 2025 an elf Schulen 2.800 Stück verliehen“, sagt Jürgen Seifert, dem auch der soziale Bildungsauftrag wichtig ist: Teamgeist erlebbar machen – am besten gemeinsam mit den Familien, die die Trainingstage aktiv mitgestalten. Für 2026 plant der Verein, die Aktionen auf weitere Schulen im Umland auszuweiten.
Mädchen-Fußball-AG
„Girls Only“ hat im Westen Berlins Tradition: Seit über 15 Jahren kooperiert der FSV Spandauer Kickers mit zwei Grundschulen, wo zweimal wöchentlich jeweils rund 14–16 Mädchen das Fußball‑ABC lernen und nach der Schule einen sportlichen Ausgleich finden. Spaß, Teamgeist, Disziplin und Respekt prägen die AG – unterstützt von engagierten Eltern, die auch Fahrten zu Turnieren übernehmen. Gleichzeitig gewinnt der Verein kontinuierlich neue Mitglieder: Rund sechs bis sieben Mädchen schließen sich ihm pro Jahr an.
Fußball-AG
Seit 2008 kooperiert SV Post Germania Bautzen mit Kitas, Grundschulen und einer Oberschule. Diese Zusammenarbeit ist ein zentraler Baustein für das starke Nachwuchswachstum von damals drei Teams auf heute elf Mannschaften von der G‑ bis zur A‑Jugend. Wöchentlich spielen Vereinsübungsleiter in vier Kitas mit 46 Kindern und bieten zudem Fußball‑AGs an vier Grundschulen für rund 35 Teilnehmende an. „Zwölf bis fünfzehn Kinder gewinnen wir so pro Saison für den Verein“, sagt Sportleiter Thomas Laue.
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Sepp-Herberger-Tag
In der Korbball-Hochburg Unterfranken treibt der 1. FC Schweinfurt die Mädchenförderung voran und nutzt dafür vor allem die örtlichen Schulen. „Wir kombinieren Sepp-Herberger-Tage mit dem Fußballabzeichen und haben 2025 an elf Schulen 2.800 Stück verliehen“, sagt Jürgen Seifert, dem auch der soziale Bildungsauftrag wichtig ist: Teamgeist erlebbar machen – am besten gemeinsam mit den Familien, die die Trainingstage aktiv mitgestalten. Für 2026 plant der Verein, die Aktionen auf weitere Schulen im Umland auszuweiten.
Mädchen-Fußball-AG
„Girls Only“ hat im Westen Berlins Tradition: Seit über 15 Jahren kooperiert der FSV Spandauer Kickers mit zwei Grundschulen, wo zweimal wöchentlich jeweils rund 14–16 Mädchen das Fußball‑ABC lernen und nach der Schule einen sportlichen Ausgleich finden. Spaß, Teamgeist, Disziplin und Respekt prägen die AG – unterstützt von engagierten Eltern, die auch Fahrten zu Turnieren übernehmen. Gleichzeitig gewinnt der Verein kontinuierlich neue Mitglieder: Rund sechs bis sieben Mädchen schließen sich ihm pro Jahr an.
Fußball-AG
Seit 2008 kooperiert SV Post Germania Bautzen mit Kitas, Grundschulen und einer Oberschule. Diese Zusammenarbeit ist ein zentraler Baustein für das starke Nachwuchswachstum von damals drei Teams auf heute elf Mannschaften von der G‑ bis zur A‑Jugend. Wöchentlich spielen Vereinsübungsleiter in vier Kitas mit 46 Kindern und bieten zudem Fußball‑AGs an vier Grundschulen für rund 35 Teilnehmende an. „Zwölf bis fünfzehn Kinder gewinnen wir so pro Saison für den Verein“, sagt Sportleiter Thomas Laue.
So klappt's auch an Eurer Schule
Vereine mit Schulkooperationen sind in der Regel besser für die Herausforderungen durch den demografischen Wandel gewappnet: Ein guter Grund, bei der DFB-Aktion mitzumachen!
Vereinsintern Ressourcen prüfen und konkrete Ziele festlegen: Wer kümmert sich und was wollen wir erreichen?
Kooperationsprofil für die Schule erstellen: Warum sind wir der richtige Partner?
Bei der Schule vorsprechen: Was bieten wir als Verein?
Kooperationswunsch konkretisieren: Gibt es Plätze und Material? Wer leitet die AG?
Kooperationsvereinbarung aufsetzen: Dauer, Aufgaben, Personal, Zeiten etc. fixieren.
Beim DFB anmelden: Im Jahr 2026 bis zum 30. März möglich!